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Minikin V2 von Asmodus

Das Gerät, um das es hier gehen soll, wurde mir tatsächlich mal so nebenbei von Obi empfohlen. („Also ich sag ja immer der Dirk“; Insider) Und ich bin ihm echt dankbar. Denn so viel kann ich schon vorweg nehmen: Es ist der beste Akkuträger, den ich bis jetzt besitzen durfte.
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Im Los Angeles County, nur wenige hundert Meter von Compton über den Los Angeles River nach Osten, liegt Paramount. Bekannt durch die Paramount Pictures. Und da sitzt in einem kleinen Industriepark die Manufaktur Asmodus. Oder wie sie sich selber manchmal schreiben asMODus.
Das ist wohl ein vielschichtiges Wortspiel. Man kann es als „as mod(ify) us“ lesen. Was man wieder vielschichtig übersetzen kann. Das Logo erinnert aber auch irgendwie stark an den Dämon aus der jüdischen Mythologie Asmodäus.

Spannend ist, dass hier die Bewegung mal in die andere Richtung geht: Asmodus hat gerade eine Filiale in Beijing, China, eröffnet und exportiert seine Liquids (Beverly Hills Vapor, The Schwartz u. a.) und Mods in den gesamten ostasiatischen Raum.

Zwei Akkus und ein Chip

Bis zu acht Farben. (Aber echt mal: Wer will schon gold?)

Auch in Europa recht bekannt geworden ist Asmodus mit dem (den) SnowWolf und natürlich mit dem ersten Minikin, derzeit ist der Ohmsmium recht bekannt. Alles Akkuträger für einen 18650er Akku.
Seit wenigen Wochen ist nun der Minikin 2 (oder V2) zu haben. Und der legt nicht nur bei den Akkus eine Schippe drauf.

Die bekannten DNA Chips machen viele Akkuträger teuer. Im Minikin 2 ist ein GX-180-HT Chip verbaut. Was offenbar den Preis drückt, das gute Stück aber trotzdem locker ins obere Segment befördert. Das Ding schnurrt wie ein Kätzchen. Kein verzögertes Befeuern, keine merkbar nachlassende Leistung bei niedrigerem Akkustand, und irgendwie halten die Akkus subjektiv auch länger durch.

Nur ein Knopf: Touch Screen Display

Understatement durch kompaktes Äußeres

Dabei ist das ganze Teil eigentlich pures Understatement. Man hat einfach einen Block mit einer versenkten Taste, auf der sehr unscheinbar das Logo eingelasert ist. Mehr nicht. Denn eingestellt wird das ganze über ein Touch Screen Display.
Das ist zwar relativ klein und einfarbig. Aber es ist auch mit Bauarbeiterhänden super zu bedienen und ersetzt hervorragend weitere Knöpfe.
Ein winziger Nachteil ist vielleicht, dass der Minikin nicht Pass Through fähig ist. Wird er über die unter dem Display gelegene Mini USB Buchse geladen, kann man ihn nicht benutzen. Allerdings sollte man das bei zwei Akkus ja eh nicht tun, ein Ladegerät sollte vorhanden sein.

Er ist zugegebenermaßen recht schwer, was aber auch die solide Verarbeitung wiederspiegelt. Wenn man sich einen Mod für zwei 18650er Akkus holt, muss man mit mehr Gewicht rechnen.
Die Oberfläche ist gummiert, und mit der gerundeten Dreiecksform liegt er hervorragend in der Hand. Da rappelt nix, da klappert nix, und die mit Magneten befestigte Abdeckung sitzt richtig spack. Auf der Abdeckung ist nochmals das Asmodus Logo unaufdringlich eingelassen.

Leistungsspektrum super

Eigentlich macht das Ding ganz einfach sauber das was es soll. Aber wenn so ein extra genannter Chipsatz da drin ist kann das Teil natürlich auch noch mehr.
Im Watt Modus geht er bis 180W hoch, im Temperatur Modus bis zu den üblichen 300°C, aber bis auf satte 120W. Da wird TC dann auch für die richtig interessant, die auf dicke Wolken stehen. Allerdings habe ich ihn auch mit dem Flashy im Betrieb gehabt, auch das passt einfach hervorragend. Bei 70W kam ich fast über zwei Tage, mehr als sonst. Und da er oben etwas breiter ist, passen auch Verdampfer mit mehr als 22mm Durchmesser drauf. Die können dann zwischen 0,1 und 2,5 Ohm betrieben werden, der maximale Output liegt bei gesunden 7,5 Volt und 45 Ampere.

Ein neuer Modus noch dazu

Strait Outta Comp… äh…

Asmodus hat sich aber noch etwas einfallen lassen. Der Minikin verfügt über einen ganz neuen Modus, dem Curve. Hier kann man in mehreren Schritten einstellen, wann er wie befeuern soll. Wer also am Anfang mehr Power will, damit schneller Dampf kommt, und zum Ende etwas weniger, damit sich nicht so viel Kondens-Liquid sammelt, der kann hier rumspielen und sich austoben.

Vielleicht ist noch erwähnenswert, dass der Minikin keine Tastensperre hat. Durch das Touch Screen Display und den versenkten aber sehr gut zu bedienenden Feuertaster ist die auch völlig unnötig.

Auch im Preis-Leistungs-Verhältnis rangiert das Ding ganz oben. Obwohl er mit etwas unter 100,- € eher zu den hochpreisigen Stücken gehört, hätte ich auch mehr für ihn bezahlt.

Straight Outta Paramount. Ich bin so überzeugt, ich werde tatsächlich verstärkt darauf achten, was sonst noch so aus den USA kommt.

ASMODUS Minikin V2

ASMODUS Minikin V2
9.8

Verarbeitung

10/10

    Bedienbarkeit

    10/10

      Leistungsbereich

      10/10

        Genauigkeit

        10/10

          Preis/Leistung

          10/10

            Pros

            • Sehr solide Verarbeitung
            • Einfache Bedienung über Touch Screen
            • Neuer Modus
            • Handschmeichler
            • Understatement pur

            Cons

            • Nicht Pass Through fähig
            • Relativ schwer
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            Joey Hoffmann

            Joey Hoffmann

            Begründer und inhaltlich Verantwortlicher bei vapers.guru
            Marketingberater und Mediengestalter bei einem gemeinnützigen Verein (angestellt). Selbstständiger Mediengestalter, Fachbereich Facebook und Wordpress. Mitglied des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes.
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