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Dämliche Dampfer Wissenschaft – Teil 1

Eine Serie in fünf Teilen

Das schlechte Image der E-Zigarette wird immer wieder durch Pressemeldungen befeuert. Weil wissenschaftliche Untersuchungen angeblich irgendetwas ganz Schlimmes herausgefunden haben.
Da ist es naheliegend, einmal einen Crash Kurs zu machen, wie Wissenschaft eigentlich funktioniert und wo die häufigsten Fehler liegen. So kann jeder – vom Shop Verkäufer bis zum Dual User – in einer Diskussion seinen Mann stehen.
Wissenschaft für Fußgänger. Eine Serie in fünf Teilen.
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Jeder logisch denkender Mensch kann in der Lage sein, zumindest im Ansatz zu prüfen, ob eine wissenschaftliche Arbeit (oder der Bericht über eine Arbeit) halbwegs Hand und Fuß hat. Dazu muss man nicht zwangsläufig Naturwissenschaften studiert haben. Oder einen Privatlehrer namens Ingmar haben. Auch wenn Naturwissenschaftler das sicher nicht gerne zugeben werden.

Das tun wir sehr häufig, wenn wir die Überschrift in einer Zeitung lesen. Wir bilden uns sofort ein Urteil. Und natürlich fällt das Urteil der meist gut informierten Dampfer im Bereich der E-Zigarette oft schnell einhellig aus: Schwachsinn.

Aber wenn man halbwegs wissenschaftlich vorgehen will, sollte man den „gesunden Menschenverstand“ tatsächlich vergessen. Jeder Psychologe weiß, dass der Menschenverstand gar nicht so gesund ist. Und rational schon gar nicht. Die Sache mit dem Relativismus, Ihr kennt das.
Den letzten Beweis lieferte der Amerikaner, der mit einer Wasserwaage im Flugzeug meinte bewiesen zu haben, dass die Erde eine Scheibe ist. Was wären wir nur ohne YouTube?
Es gehört gar nicht viel dazu, am Ende der Nahrungskette zu stehen. Können Löwen auch, und die lecken ihre eigenen Geschlechtsorgane.

Es gibt tatsächlich so etwas wie Regeln, wie wissenschaftliche Untersuchungen beschaffen sein müssen. Das ist kein Handbuch, in dem eine To-Do-Liste steht. Etwas komplizierter ist es schon.
Aber seit Platon denken Menschen darüber nach, wie sie Erkenntnis gewinnen können. Und wie sie das möglichst zuverlässig tun.

Die Wissenschaftspolizei

„Denn es ist nicht genug, ein gutes Liquid zu haben; die Hauptsache ist, es richtig anzuwenden.“ – René Descartes, Diskurs über die Methode, 1637

Viele sehr bekannte Menschen haben darüber nachgedacht. Aristoteles, Francis Bacon, Descartes, Leibnitz, Popper und viele andere. Und in jeder zweiten Stadt gibt es noch eine Kant- und eine Hegelstraße.

Das waren alles Philosophen. Die Überwissenschaftler, so zu sagen die Wissenschaftspolizei. Was die sich so zusammenphilosophiert haben, bezeichnet man inzwischen als Wissenschaftstheorie. Furchtbar viele Fremdworte, furchtbar abstrakt und deshalb furchtbar kompliziert. Gehirnchirurgie ist dagegen ein Kindergeburtstag.
Dabei herausgekommen ist unter anderem auch die Methodologie. Die Lehre von der wissenschaftlichen Vorgehensweise.

Die Bäume machen den Wind

Eine wahre Geschichte: Eine Lehrerin stand vor einer bayrischen Grundschulklasse und wollte wissen, woher der Wind kommt. Ein Mädchen meldete sich aufgeregt und sagte dann, der Wind würde von den Bäumen gemacht.
Auf verdutzte Nachfrage der Lehrerin erklärte die Kleine weise nickend, dass immer wenn die Bäume sich bewegen, der Wind anfängt.

Wissenschaft in Reinform: Auf der Suche nach dem Spunk.

Was die Schülerin gemacht hat, war tatsächlich Wissenschaft. Sie hat eine Wirkung erkannt und versucht die Ursache herauszufinden. Aber sie ist methodologisch falsch vorgegangen. Beziehungsweise hat die falschen Rückschlüsse gezogen. Ein Kind aus Berlin wäre zu anderen Schlüssen gekommen. Das hat noch nie Bäume gesehen und denkt Kühe sind lila. Aber das ist auch wieder Relativismus, tschuldigung.

Häufiger ist es aber tatsächlich so, dass wissenschaftliche Untersuchungen durchaus korrekt ablaufen. Die Erkenntnisse dann aber verkürzt oder verfälscht dargestellt werden. Durch den jeweiligen Auftraggeber einer Untersuchung, der gerne bestimmte Ergebnisse hervorheben möchte. Durch Interessensvertreter, wie Nichtraucherschutzorganisationen. Oder einfach durch die Medien, die mit schmissigen Headlines Klicks generieren wollen.

„Wenn ich zum Beispiel vermute “Im Kühlschrank könnte noch Bier sein” und ich gucke nach, dann betreibe ich im Prinzip schon eine Vorform von Wissenschaft. Großer Unterschied zur Theologie. Da werden Vermutungen in der Regel nicht überprüft. Wenn ich also nur behaupte “Im Kühlschrank ist Bier”, bin ich Theologe. Wenn ich nachschaue, bin ich Wissenschaftler. Wenn ich nachsehe, nichts finde und trotzdem behaupte, es ist Bier drin – dann bin ich Esoteriker!“
Vince Ebert

Zwölf Stichpunkte

Natürlich kann ein Laie nicht beurteilen, ob eine Messung korrekt durchgeführt wurde. Oder ob ein Ergebnis reproduzierbar ist. Aber das ist auch gar nicht nötig. Das überlässt man den Profis.

Gehen wir in der folgenden Serie einfach einmal die zwölf geläufigsten Punkte durch, an denen man wissenschaftlichen Bullshit und galaktische Dämlichkeit erkennen kann. Ganz gezielt für den Bereich des Dampfens.
Denn damit kann man ganz locker über 90% der derzeitigen Horror Meldungen von vorn herein abhaken. Und fast alle Kritiker dumm aussehen lassen.

1. Das Ziel der Untersuchung

Wir sind beim Dampfen wissenschaftlich in einer sehr besonderen Situation. Denn die Wissenschaft hinkt etwas der Erkenntnis durch den Pragmatismus, also die alltägliche Anwendung, hinterher. Das muss man sich klar machen, um viele Untersuchungen und Erkenntnisse zum Dampfen einordnen zu können.

„Und sie dampft doch!“ Galileo Galilei, 1564 – 1641

Landläufig wird behauptet, dass Galileo Galilei bewiesen hat, dass die Erde um die Sonne kreist. Das ist aber eigentlich falsch. Die These hat der Pole Nikolaus Kopernikus schon davor aufgestellt. Und tatsächlich bewiesen wurde es auch erst viel später.
Eigentlich wussten es sogar schon die alten Babylonier. Und Aristoteles hat schon drei Beweise geliefert, dass die Erde keine Scheibe ist. Der griechische Mathematiker Erathostenes hat um 240 v. Chr. schon den Erdumfang berechnet und lag nur etwa 4% daneben.

Das wurde aber alles bis zum unwiderlegbaren Beweis im 18 Jahrhundert unter den Teppich gekehrt. Weil Religionen meinten, der gottgeschaffene Mensch müsste der Mittelpunkt des Universums sein. Wir lernen es bis heute so verkürzt in der Schule.

Große Entdeckungen sind sehr selten

Tatsache ist, dass für diese Erkenntnis ganz viele, kleine Erkenntnisse nötig waren, um nach etwa zweitausend Jahren zu beweisen, dass die Erde um die Sonne kreist. Und einige wollen es bis heute nicht wahrhaben.

Wissenschaft macht selten bahnbrechende Entdeckungen. Große Entdeckungen sind fast ausschließlich Ergebnis von vielen „kleinen“ Erkenntnissen, die vorher gemacht wurden. Aber ohne Galileo Galilei wäre Apollo 11 nicht auf dem Mond gelandet, sondern in der Eifel. Was vom Event Charakter aber recht ähnlich sein dürfte.

Wissenschaftliche Relevanz ist blaue Götterspeise

Deshalb hat es sicher eine wissenschaftliche Relevanz wenn Forscher die Menge von Formaldehyd in E-Zigaretten Dampf messen. Weil der Großteil der Forscher Ihr Leben lang damit beschäftigt sind Daten für etwas zu sammeln, was der Normalsterbliche als Ziegenpisse bezeichnen würde.
Aber wer weiß, wann man es nochmal brauchen kann? Wissenschaftler sind auch Jäger und Sammler.

Dr. Mark Benecke, wissenschaftlicher Beirat des Annals of Improbable Research, der an der Harvard Universitity den Ig-Nobelpreis verleiht.

Wer das nicht glaubt, der möge sich die Liste der Ig-Nobelpreisträger ansehen. (ignoble = unwürdig, schändlich)
Beispielsweise die Kreation von bunten Kolloiden, die das Synthetisieren von hellblauer Götterspeise erst möglich machte. Oder die Untersuchung der Verdauung von Fleckenmusangs, die gefressene Kaffeebohnen ausscheißen. Die inzwischen unter dem Namen Kopi Luwak als teuerster Kaffee der Welt verkauft werden. Nicht zu vergessen die bahnbrechende Erkenntnis der ehrwürdigen Purdue Universität in den USA, dass man mit flüssigem Sauerstoff einen Holzkohlegrill in drei Sekunden entzünden kann.
Sternstunden der Menschheit.

Grundlagenforschung zur E-Zigarette

Genau das tun Wissenschaftler gerade weltweit. Sie untersuchen Grundlagen zur E-Zigarette.
Und eben da liegt auch das Missverständnis, das in der oftmals falschen Erwartungshaltung begründet liegt. Denn alles was sehr viele Menschen eigentlich interessiert ist, ob die E-Zigarette weniger schädlich als Rauchen ist.
Aber das untersuchen die meisten Wissenschaftler gar nicht. Vielleicht tun sie manchmal so. Ist aber Unfug.

Risikoabschätzung geht nur im Verhältnis

Das zeigt sich immer am Vergleich. Sobald in einem Ergebnis oder einer Pressemeldung steht „enthält“ oder „enthält mehr“, muss da auch stehen im Vergleich zu was. Und in der Grundlagenforschung, die derzeit zu großen Teilen im Bereich der E-Zigarette durchgeführt wird, wird das Dampfen mit frischer Luft verglichen.

Das hat aber für einen Dampfer sehr wenig Aussagekraft. Denn etwa 98% aller Dampfer sind ehemalige, langjährige Raucher. Sie nutzen die E-Zigarette als Substitut, als Ersatz für die Zichte.
Es ist also vollkommen egal, ob eine E-Zigarette nun das doppelte oder dreifache von karzinogenen Stoffen im Verhältnis zu frischer Seebrise ausstößt. Entscheidend ist für die Risikoabschätzung, wie das Verhältnis zur Tabak Zigarette ist.

E-Zigarette ungefährlicher

Und die E-Zigarette ist deutlich ungefährlicher als Tabak. Alle Untersuchungen zeigen das.
Selbst Dr. Martina Pötschke-Langer, eine der größten Gegnerinnen der E-Zigarette im deutschsprachigen Raum und ehemalige Leiterin der WHO Kollaborationsstelle beim DKFZ, kommt nicht umhin, das einzuräumen.

Fünfundneunzigprozent

Bekannt geworden ist inzwischen die Angabe 95%.
Britische Forscher von Public Health England, also der staatlichen Gesundheitsbehörde, haben sich hunderte Forschungsergebnisse angesehen. Und sie kamen zu dem Schluss, dass die E-Zigarette um mindestens 95% weniger schädlich ist als Tabak Zigaretten. Und die letzten 5% sind übrigens auch nur dadurch begründet, dass sie der E-Zigarette ein Abhängigkeitspotential nicht absprechen konnten.

In wie weit ein Abhängigkeitspotential aber tatsächlich ein Risiko darstellt, sei einmal dahin gestellt. Denn eine Sucht nach Schuhen oder Handtaschen kann auch ernsthafte Folgen haben. Die eine oder andere Frau wird davon berichten können. Gesundheitlich schädlich sind Schuhe nur bei einem Tritt in die Weichteile.

Helmpflicht für Kamikaze Piloten

Teilweise ohne zu gucken über die Straße: Kamikaze Piloten

Um also die Relevanz eines Ergebnisses beurteilen zu können, muss man sich immer das Ziel der Untersuchung klar machen. Ob damit überhaupt das bewiesen werden kann, was angeblich bewiesen wurde.
Und will man die Gefahr von E-Zigaretten einschätzen, dann sollte man es sinnvollerweise nicht mit klarer Bergluft vergleichen. Sondern mit jahrelangem Rauchen.
Findet ein Forscher heraus, dass die E-Zigaretten doch vielleicht ein wenig gefährlich sein könnte, ist das für Dampfer, als würde er Helmpflicht für Kamikaze Piloten fordern. Galaktisch dämlich.

Man lässt sich auch nicht Samstagnacht um drei auf einer Line Pep von einem besoffenen Tätowierer im Hafenviertel von Hong Kong „Live Foreva“ auf den Hals stechen, und denkt dabei über Recycling nach. Solche Überlegungen haben nur eine Relevanz in Schwäbisch Gmünd. Wenn man die Hecke geschnitten hat.

2. Sensationelle Überschrift

Wissenschaft findet nicht „die Wahrheit“. Denn „die Wahrheit“ gibt es nicht. Wissenschaftliche Ergebnisse sind immer nur ein bestmögliches Ergebnis nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft.
Wissenschaft ist jederzeit bereit, sich selbst zu widerlegen, verbessern oder neue Erkenntnisse zu gewinnen.
Wissenschaft schafft Wissen. Es ist ein Prozess der nie endet.

Sehr vielen Menschen, bei denen unter dem Portrait im Fernsehen „Wissenschaftler“ steht, sind gar keine Wissenschaftler. Sondern das sind irgendwelche Ärzte, Akademiker, Sesselfurzer oder andere Randexistenzen, die irgendwie einmal irgendwas untersucht haben. Oftmals, um irgendwelche bestimmten Ergebnisse zu erhalten.
Man denke an die bereits erwähnte Fr. Dr. med. Martina Pötschke-Langer. Wenn sie überhaupt mal geforscht hat, war das irgendwann im vergangenen Jahrhundert.
Akademiker kann jeder, Wissenschaftler sind Forscher.

Kein Ergebnis ist ein Ergebnis

Robin Williams als Dr. Sacks im Vorstellungsgespräch

Der hoch angesehene Neurologe Oliver Sacks hat ein autobiografisches Buch geschrieben. Das wurde als „Zeit des Erwachens“ 1989 mit Robert De Niro und Robin Williams in der Rolle des Dr. Sacks verfilm.
Zu Beginn des Films sitzt Dr. Sacks in einem Bewerbungsgespräch in einem Krankenhaus, das einen neuen Neurologen sucht. Sacks war aber vorher nur wissenschaftlich tätig und ist eigentlich völlig falsch. („Was? Sie meinen lebende Menschen?“)
Daraufhin wird er gefragt, was er denn als Neurologe vorher gemacht habe. Und er erzählt begeistert, dass er 5 Jahre daran gearbeitet hat aus vier Tonnen Regenwürmern ein zehntel Gramm Myelin zu extrahieren. Da Myelin aber nur bei Wirbeltieren vorkommt, sagt sein zukünftiger Chef abfällig „Das war doch aussichtlos.“
Worauf Dr. Sacks erwidert „Das war es auch. Ich habe es bewiesen.“
Das sind Wissenschaftler.

E-Zigaretten machen Haarkrebs!

Wenn also über einer Meldung in den Medien (oder gar einer Untersuchung) steht, man hätte die (kursiv) Wahrheit entdeckt, dann sollte man das schon nur noch mit den Fingerspitzen anfassen. Und nicht mehr dran lecken. Man entdeckt höchstens eine Wahrheit von vielen. Und die nur abhängig vom derzeitigen Stand der Erkenntnis.
Das kommt aber oft nicht von den Wissenschaftlern selber. Sondern die Medien verkürzen, um die Neuigkeit an den Mann zu bringen.

Das ist normal und auch vapers.guru tut das. Aber der mündige Leser weiß, dass es eine Verkürzung ist.
„Bei einem Test von E-Zigaretten wurden leicht erhöhte Mengen Formaldehyd gefunden“ klingt halt nicht so schmissig wie „E-Zigaretten machen Haarkrebs!“.

Keine Risikoabwägung ohne Verhältnis

Führerschein entzogen: Mr. Chimps aus Wolfenbüttel

Am beliebtesten ist der Trick mit dem Verhältnis.
Geben die Zahlen nicht genug Dramatik her, so wird mit dem Verhältnis gearbeitet. Das lenkt ab und verkauft sich gut.
„Über 98% aller betrunkenen Schimpansen sind beschissene Autofahrer.“ Liest man so etwas, denkt man intuitiv doch erst einmal: „Oh fuck. Die dürfen nicht mehr ans Steuer.“ Oder auch „Könnte mal jemand an die Kinder denken?“

Um ein Risiko bewerten zu können, brauchen wir ein Verhältnis. Wie viele Schimpansen fahren betrunken Auto? Wie viele Unfälle verursachen sie? Und wie sieht das bei Nacktkatzen aus? Ziehen die sich wenigstens etwas an?
Jede Angabe ohne Verhältnis hat überhaupt keine Aussagekraft.

Nikotinvergiftungen bei Kindern um 1500% gestiegen

Und so funktioniert es:
Die AAPCC, die American Association of Poison Control Centers, hat erfasst, dass die Vergiftungen durch Nikotin bei Kindern unter 6 Jahren angestiegen ist.
Von Januar 2012 bis August 2015 gingen 29.141 Meldungen von Nikotinvergiftungen bei Kindern in den USA ein. Also innerhalb von über drei Jahren. Das entspricht einem monatlichen Durchschnitt von 729 Fällen.

Überschriften sind bei allen Themen ein guter Kompass

Was in den Medienberichten zwar nebenbei erwähnt wird, ist die Tatsache, dass über 60% auf das Konto von Zigaretten gehen. Viele gingen auf das Konto von „Sonstige“, also höchstwahrscheinlich von Nikotinsprays und ähnlichem. Einige andere gingen auf andere Tabakerzeugnisse wie Zigarren oder dem nach wie vor beliebten Kautabak.
Lediglich 14,2% gingen auf das Konto von Liquids.

In der Schlagzeile über der Meldung stand dann zu lesen, dass die Vergiftung durch Nikotin auch durch Liquids in den USA um 1500% zugenommen hat.
Rechnet man es aber herunter – und diese Zahlen sind alle in der Untersuchung sorgfältig erfasst – kommt man auf zwei dokumentierte Fälle von tatsächlichen Vergiftungssymptomen (Kopfschmerz, Erbrechen) durch Liquids pro Monat.
Dass dabei auch überhaupt nicht erfasst wurde, wie viele E-Zigaretten vor 2012 überhaupt im Gebrauch waren, versteht sich schon von selbst.

Ob es sich um die Untersuchung, die Pressemeldung oder den Artikel selber handelt, immer gilt:
Wenn die Überschrift zu rasant ist, steckt ganz sicher Ziegenpisse dahinter.


Im nächsten Teil:
Interessenskonflikte, falsche Interpretationen, ein Schaubild und warum es ganz selten schlechtes Wetter gibt, weil man „Ziegenpisse“ sagt.

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Joey Hoffmann

Joey Hoffmann

Begründer und inhaltlich Verantwortlicher bei vapers.guru
Marketingberater und Mediengestalter bei einem gemeinnützigen Verein (angestellt). Selbstständiger Mediengestalter, Fachbereich Facebook und Wordpress. Mitglied des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes.
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