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Support Aktion und Gewinnspiel

Eine Reise zur Vape Messe München zu gewinnen

Mit der TPD ist seit Mai die Regulierung in Kraft. Geräte müssen sechs Monate vor Verkaufsstart bei der EU angemeldet werden. Darunter zu leiden haben vor allem die Einzelhändler. Und wir möchten genau darauf aufmerksam machen.
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Bisher war es immer so, dass ein Hersteller ein Produkt oder auch ein Liquid auf dem Markt geschmissen hat, die Dampfer waren angesext und wollten es haben, der Hersteller hat sein Produkt an die Einzelhändler geschickt und wir neuigkeitsgeilen Dampfer haben es dann gekauft.

Seit der TPD 2 funktioniert das nicht mehr so. Denn seit vergangenem November müssen Produkte bei der EU angemeldet werden, sechs Monate bevor sie verkauft werden dürfen.
Das ist nur eine Anmeldung, es ist keine Zertifizierung, Genehmigung oder ähnliches.
Die EU begründet diese Frist vor allem mit der Marktaufsicht.

Der übliche Ablauf ist in der Wirtschaft aber eigentlich ein anderer. Ein Hersteller entwirft ein neues Produkt. Bevor es an die Einzelhändler geht, kümmert er sich um die entsprechenden Genehmigungen. Beispielsweise schaut ein Medikamentenhersteller vorher, dass seine neuen Tabletten als Medikament zugelassen sind. Ein Autohersteller wird sich um den TÜV kümmern. Und eine Filmfirma wird sich für ihren Blockbuster vorher um den Verleih und die Jugendfreigabe kümmern.
Erst wenn das geklärt ist, geht das Produkt an die Groß- und Einzelhändler.

Im Dampferbreich klappt es nicht

Was im Dampferbreich nun passiert ist aber leider Folgendes: Vor allem chinesische Hersteller veröffentlichen ihre neuen Produkte für Endkunden, also uns Dampfer. Dann bieten sie diese den Einzelhändlern an. (Ich selber habe locker 10 Mails über neue Geräte jede Woche, obwohl ich kein Händler bin.) Und die Einzelhändler können dann nur sagen: „Ja gerne. Aber wenn Du mir die nötigen Daten gibst, dann kann ich sie in sechs Monaten verkaufen.“

Man stelle sich den Film Trailer vor: „Ab Februar in den Kinos. …in Europa erst sechs Monate später, aber wir machen trotzdem schon mal Werbung.“
Das ist exakt das, was gerade abläuft.

Was sind die Alternativen?

Wieder vom Zoll erwischt: Akkuträger zum Straßenverkaufswert von Euro 71,53.

Was einige Dampfer dann machen ist natürlich klar. Sie bestellen direkt in China. Und das meist billiger. Aber auch das ist ja keine super Lösung.
Manche bekommen irgendwelche Klone. Manche bekommen gar nichts, weil der Zoll ihr Paket abfängt. (Denn auch die Hersteller dürfen es hier nicht verkaufen.) Und manche warten so lange auf ihr Paket, dass ihr Produkt hier schon im Handel ist, wenn es ankommt.
Was viele vorher auch nicht bedenken ist, dass es natürlich auch keine Ersatzteile gibt, wenn die Geräte hier noch nicht im Handel sind. In Facebook Gruppen tauchen immer mehr Fragen auf, wo man beispielsweise ein Ersatzglas oder Coils für Geräte bekommt. Und wenn man dann einmal kurz googelt sieht man, dass es das Gerät noch gar nicht in Deutschland gibt.

Es könnte so einfach sein

Dabei könnte alles so einfach sein. Die Hersteller müssten auch gar nichts zurück halten. Sie müssten nur die entsprechenden Daten frühst möglich an die Einzelhändler schicken. Die könnten die Geräte dann schon einmal anmelden. Und beim gemeinsamen Verkaufsstart wäre dann alles bereit.
Es ist auch ein Missverständnis, dass die Händler die Geräte kaufen müssen, sich die in den Keller legen und dann sechs Monate warten müssen. Sie müssen sie nur anmelden, nicht besitzen.

Es funktioniert. Ist bewiesen.

Schlange beim Verkaufsstart des Taifun BT, Hall of Vape Stuttgart

Dass es auch anders funktioniert wurde inzwischen schon bewiesen.
SmokerStore hat für seinen Taifun BT alles vorher bereits geregelt. Sie haben die Daten klar gemacht, haben nichts weiter veröffentlicht, und beim Verkaufsstart auf der Messe Hall of Vape in Stuttgart rannten dann alle Sturm auf den Stand und den Verkaufsstart.
Ich wusste auch bereits vorher vom neuen SQuape von Stattqualm. Ich durfte aber nix verraten. Der Verdampfer ging an die Einzelhändler, und der Fisch war geschuppt.
Ein Hersteller der an die Endkunden denkt regelt das so.

Kein Marktdruck, keine Stimme

Da Europa der drittgrößte Dampfermarkt ist, müsste es möglich sein, das so hinzubekommen. Warum die Hersteller das nicht hinbekommen ist, weil kein Marktdruck aufgebaut wird. Und das liegt vor allem auch daran, dass immer wieder Einzelhändler hingehen, sich die Geräte irgendwie besorgen und sie dann so zu sagen „illegal“ anbieten. Um kurzfristig einen Vorteil gegenüber anderen Händlern zu haben.

Allerdings gibt es auch nach wie vor viele Händler, die das gar nicht wissen. Denn es gibt von der EU oder den Behörden keine Liste, in der ein Händler einfach überprüfen könnte, wann welches Produkt erschienen ist, ob es dafür vielleicht schon eine Anmeldung oder entsprechende Daten gibt.

Denke global, handle lokal

Im März habe ich in einem Blog Beitrag auf diesen Missstand aufmerksam gemacht. Was die üblichen Wutdampfer natürlich wieder auf die Barrikaden gerufen hat. Ich würde die TPD unterstützen, hätte was dagegen dass Leute in China bestellen, wäre illusorisch und ähnliches.
Dabei hatte ich lediglich dazu aufgerufen, dass wir ein Bewusstsein entwickeln sollten. Dass eigentlich nur die kleinen Einzelhändler darunter zu leiden haben, die sich an die Gesetze halten. Denn das sind die letzten in der Handelskette, und Scheiße fällt bekanntlich immer nach unten. Eigenverantwortung ist gefragt. Mehr nicht. Wenn ich etwas gegen ein Gesetz habe, dann muss ich mich gegen den wehren, der es erlassen hat. Nicht gegen die arme Sau die es umsetzen muss.
Das ist wie beim G20 in Hamburg den Fiat der Putzfrau anzünden, weil ich etwas gegen Globalisierung habe.

Nordseekrabben: Vor Husum gefangen, nach Marokko geflogen und in Bayern verkauft.

Diese Einstellung vertrete ich persönlich übrigens generell. Und deshalb läuft dieser Artikel in der Sparte „Blog“.

Ich brauche in meinem Leben keine Nordseekrabben, die in Marokko gepuhlt wurden, keine Mango aus Chile im Dezember, und würde ich nicht guru-bedingt so viel testen, würde ich meine Liquids beim Stammdealer um die Ecke kaufen. Dafür bezahle ich auch gerne einen Euro mehr und habe trotzdem volles Verständnis wenn man sich das nicht leisten kann. Und ich weigere mich Geräte zu reviewen oder Reviews zu veröffentlichen, für Produkte die noch nicht offiziell am deutschen Markt sind. Trotzdem zanke ich nicht mit YouTubern, wenn sie das tun.
Läve un läve losse. Think global, act local.

Support Your Local Vape Dealer

Dazu hatte ich einfach mal ein Logo entwickelt und das als Grafik kostenfrei zur Verfügung gestellt. Was tatsächlich auch von vielen angenommen wurde.
Unter dem Slogan „Support Your Local Vape Shop“ wollte ich einfach ein Bewusstsein dafür wecken, dass es vielleicht oft nicht nötig ist, immer den druckfrischen Akkuträger aus Shenzhen zu haben. Sondern dass sich jeder einfach mal kurz darüber Gedanken macht, ob es nicht auch reicht, zu warten bis der Stammdealer (oder Online Händler) um die Ecke das Gerät hat.

Support Your Local Vape Dealer

Schon vor einigen Wochen wurde ich von unserem Werbepartner Happy Liquid aus München angesprochen. Die vapers.guru übrigens auch von erster Stunde an unterstützt haben und woraus sich inzwischen tatsächlich ein freundschaftliches Verhältnis entwickelt hat. (Ja, ich komm ja nach München zwei Bier trinken!)
Und dass fand ich natürlich total super und supporte diese geplante Aktion sehr sehr gerne.

Bevor die Wutdampfer wieder Sturm laufen, was wir doch alles für käufliche Arschlöcher sind, sollte man sich das aber doch kurz verdeutlichen:
Happy Liquids gehört zu den größten Herstellern von Liquids in Deutschland. Die Liquids sind alle angemeldet, nämlich vom Hersteller selber. Kein Händler in Europa muss die noch anmelden. Die haben gar nichts mit der schwachsinnigen Frist von sechs Monaten zu tun. Sondern sie wollen sich vor und hinter die Einzelhändler stellen. Und da stelle ich mich gerne dazu. Wer wat zu kamellen hat soll zu mir kommen, scheißt mich eh nicht.

Und um auch das ganz klar zu sagen: Es fordert auch niemand den direkten Handel mit China zu unterbinden. Denn auch viele Einzelhändler bestellen ja dort direkt, die haben die gleichen Probleme wie der Enddampfer. Das ändert überhaupt nix.

Vier Ziele im Blick

Umso mehr Vaper mitmachen, umso lauter wird unsere Stimme.
Wir haben vier ganz konkrete Statements, auf die wir damit aufmerksam machen wollen:

  • Alle Hersteller müssen sich den veränderten Marktbedingungen in ganz Europa anpassen, die zur Anmeldung erforderlichen Daten müssen den Händlern rechtzeitig überlassen werden.
  • Der Markt muss für Dampfer bunt und vielfältig bleiben. Wer die Einzelhändler schädigt, schädigt das Dampfen.
  • Einzelhändler müssen die Möglichkeit prüfen zu können, welche Geräte schon verkauft werden dürfen und welche noch nicht.
  • Wer für kurzfristigen Gewinn gegen den Strom schwimmt schädigt alle. Auch sich selber.

Was Ihr tun müsst

Und Action!

Alles was ihr tun müsst, ist ein Selfie vor (oder in) einem der Partner Shops von Happy Liquid zu machen. Völlig egal ob euer Stammdealer, einem Vape Shop wo Ihr nie einkauft oder dem Kiosk um die Ecke. Ihr müsst nix kaufen. Nur knipsen.

Das Bild postet ihr dann auf der Facebook Seite von Happy Liquid. Twitter und Instagram gehen auch.
Zeigt einfach nur euren Support für die Einzelhändler. Denn ohne deren Vielfalt wäre das Dampferdasein trist. Und in Österreich gerade unmöglich.
Die fast 140 Shops – alleine in Deutschland – findet ihr auf der unten verlinkten Liste.
Was ich besonders cool finde: Es sind sogar Kioske und Tankstellen dabei. Das zeigt auch, wie groß und vielfältig das Dampfen inzwischen ist.

Reise zur Messe zu gewinnen

Aber es ist ja noch mehr geplant. Es wird kleine (Gewinn)Aktionen in einzelnen Shops geben, es werden noch Preise ausgelobt und und und. Die ganze Aktion läuft bis Dezember. Und als Weihnachtsgeschenk gibt es dann den Hauptgewinn:
Eine Reise zur Premiere der Münchner Vape Messe PUREVAPE. Mit Übernachtung, Anreise und Tickets für zwei Personen.
Und wie ich die Jungs (und meine Lieblingsbuchhalterin natürlich *zwinker) kenne, ist da sicher eine Leberkas Semmeln, eine Weisswurst und eine Mass noch mit dabei. Man muss als Zuagroasde nicht mal Oachkatzlschwoaf aussprechen können.
(Merke gerade, ich Rheinländer muss echt dringend mal wieder nach München.)

Alle genaueren Infos findet Ihr hier über die Links oder über die Banner, ebenso wie die teilnehmenden Shops. Es sind auch einige Trafiken bei unseren österreichischen Freunden dabei, ebenso einer bei den Eidgenossen. Natürlich dürfen alle mitmachen.
Und natürlich wird auch auf der Guru Facebook Seite immer mal wieder etwas dazu kommen. Aber ich darf noch nix verraten.

Also haut rein. Zeigt Eure Unterstützung. Macht mit.
Support Your Local Vape Dealer!


Liste der Teilnehmenden Shops: https://www.happy-liquid.com/produkt/offline-shops/
Zur Aktion mit allen Links: https://www.happy-liquid.com/purevape-muenchen-gewinnspiel/
Artikel Support Your Local Vape Dealer (mit Grafiken): http://www.vapers.guru/2017/03/01/support-your-local-vape-dealer/
Homepage der Purevape: http://purevape.de/
Facebook Seite von Happy Liquid: https://www.facebook.com/happyliquid/

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Joey Hoffmann

Joey Hoffmann

Begründer und inhaltlich Verantwortlicher bei vapers.guru
Marketingberater und Mediengestalter bei einem gemeinnützigen Verein (angestellt). Selbstständiger Mediengestalter, Fachbereich Facebook und Wordpress. Mitglied des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes.
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