Aufruf: Wissenschaftliche Online-Befragung

Mit Bittebitte und Sahnehäubchen

Es fehlen Daten. Zum Dampfen, zum Umstieg, zum Ausstiegt, zur E-Zigarette. Das macht es moralinsauren Gegnern der Harm Reduction und Vertretern der Pharmalobby leicht. Ihr könnt jetzt helfen, das zu ändern.

Prof. Dr. Heino Stöver ist Direktor des Instituts für Suchtforschung an der University of Applied Sciences in Frankfurt. Er hat schon einiges zur E-Zigarette veröffentlicht, unter anderem das erste deutschsprachige Sachbuch zu dem Thema.
Er ist Verfechter der Harm Reduction und lädt regelmäßig zu Fachtagungen mit prominenten Gesprächspartnern ein. Bei denen auch ich zu Gast sein darf.

Dr. Bernd Werse ist wissenschaftlicher Mitarbeiter der Goethe Universität Frankfurt, ist Mitbegründer des Centre for Drug Research und hat vor dem Finanzausschuss des Bundestages ausgesagt.
Die beiden Wissenschaftler haben nun zusammen einen Fragebogen erarbeitet, um das Ausstiegsverhalten von Rauchern besser beurteilen zu können. Unterstützt werden sie von Dr. Silke Kuhn und Kirsten Lehmann vom Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung ZIS am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

Erstaunlicherweise gibt es dazu nämlich kaum wissenschaftliche Daten. Und deshalb fällt es Gegnern der E-Zigarette immer leicht, Scheinargumente zu streuen und Falschbehauptungen aufzustellen.
Auch fundierte und handwerklich astreine Studien, wie beispielsweise von Prof. Dr. Hajek aus London, werden abgebügelt. Selbst ein Goldstandard wie ein Cocrane Review werden weggewischt. Wir befinden uns in einem Informationskrieg, aber abseits der öffentlichen Wahrnehmung auch in einem wissenschaftlichen Streit.

Diese Umfrage kann Daten liefern, die die Wirksamkeit der E-Zigarette und den Sinn der Tobacco Harm Reduction unterstützen.
Daher bitte ich dringend um die gewissenhafte und reichliche Teilnahme. Wissenschaftlicher und wohlwollender als hier kann es nicht werden.
Die Daten können auch Argumente gegen ein Verbot von Aromen, gegen die Steuer oder für die Anerkennung als Ausstiegshilfe liefern. Und so können Ärzte erreicht werden.

Wichtig: Mit „Rauchstopp“ ist in der Befragung tatsächlich der Stopp der Inhalation von verbrennbarem Tabak gemeint! Nicht der Stopp des Konsums von Nikotin oder der Inhalationsstopp.

Die Umfrage richtet sich also wirklich an jeden, der mal geraucht hat oder derzeit noch raucht. Auch Dual User oder Raucher, die den Aus- oder Umstieg nicht geschafft haben, sind gefragt.

Die Befragung ist vollkommen anonym. Die Daten gehen ausschließlich an die Uni Frankfurt. Die Befragung wird von niemanden finanziert, weshalb Mundpropaganda ganz wichtig ist.
Ein gängiges Argument um solche Datenerhebungen zu torpedieren ist immer die Datenmenge. Also die Zahl der Teilnehmer. Daher hoffen die Wissenschaftler auf eine Teilnehmerzahl von 10.000.
Es liegt an Euch. Macht mit. Bitte. Mit Zucker und Sahnehäubchen drauf. Und Amarenakirsche.

Gleich Mitmachen, Klickklick:
https://survey.studiumdigitale.uni-frankfurt.de/Rauchstopp/

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Joey Hoffmann

Begründer und inhaltlich Verantwortlicher bei vapers.guru
Freier Redakteur, zuvor angestellter und selbstständiger Marketingberater und Mediengestalter, Fachbereich Facebook und Wordpress. Mitglied des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes.