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Dry Hit – Gaumenfreude pur

Warum man besser einen Aschenbecher auslecken sollte

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Ein Dry Hit ist das mit Abstand ekeligste was einem Dampfer passieren kann.
Kommt zu wenig oder gar kein Liquid an den Coil, kann man nichts verdampfen. Da üblicherweise ein Depot-Stoff vorhanden ist, meistens Watte, verkokelt man einfach die Watte. Bemerkt man das nicht und haut sich das schön in die Lunge, nennt man das einen Dry Hit.
Der Erfahrungswert ist ungefähr gleichbedeutend mit dem Ablecken einer alten Herdplatte oder dem Biss in Holzkohle.

Dazu kommen kann es wenn beispielsweise die Leistung zu gering ist und der Liquid Nachfluss nicht ausreicht. Ebenso bei zu zähflüssigem Liquid, wie beispielsweise einer VG Base in einem eGo Gerät.
Es gibt auch einige Verdampfer bei denen man zum Befüllen die Liquid Zufuhr zudrehen kann. Das sind vor allem Geräte die mit Unterdruck den Nachfluss regulieren oder von oben nachfüllbar sind. (SvoëMesto Kayfun, Aspire Triton, etc.) Vergisst man dann nach dem Befüllen wieder zu öffnen, kann es dazu kommen.
Bei den normalen Verbrauchserscheinungen von Verdampferköpfen kommt es nicht dazu, da ein alter Verdampferkopf sich durch einen kokeligen Geschmack rechtzeitig bemerkbar macht.

Man muss es nicht unbedingt erleben, aber kennen sollte man es. Aus einem ganz anderen Grund.
Oftmals werden in der Presse und von Dampf-Gegnern Untersuchungen zitiert in denen eine hohe Schadstoffbelastung nachgewiesen wurde. Aber man muss diesen Nachweis häufig in Frage stellen.
Bis heute gerne und oft zitiert wird beispielsweise eine Untersuchung des japanischen Gesundheitsministeriums, bei dem „zehnmal so viel Formaldehyd wie in normalen Zigaretten“ gefunden wurde.
vgdryhitpicSchaut man sich diese Untersuchungen genauer an, dann stellt man sehr schnell fest dass der Dampf dort mechanisch gezogen wurde. Das mag erstmal sehr neutral erscheinen, ist aber das genaue Gegenteil. Ist dieses Verfahren schon bei normalen Zigaretten fragwürdig, so ist es beim Dampfen schlicht unsinnig. Denn beim Dampfen zieht man ja nicht so feste wie an Zigaretten. Der Dampf wird ja erzeugt und dann inhaliert, nicht wie beim Tabak selber vor allem durch das Ziehen erzeugt.
Hinzu kommt dass diese Maschinen in einer Frequenz ziehen, die ein Mensch überhaupt nicht leisten kann. Denn Maschinen bekommen weder einen Nikotinflash noch wird ihnen schwindelig. Und vor allem bemerken sie keinen Dry Hit.
Jeder der einmal einen Dry Hit erlebt hat weiß: Das kann man nicht weiter inhalieren! Maschinen tun aber genau das. Und dann kommt es natürlich auch zu solchen Werten.

So grauslig es schmeckt, es ist vergleichsweise harmlos. Selbst wenn man es nicht merkt und voll inhaliert nimmt man dabei weniger Schadstoffe auf als bei einer einzigen Tabak Zigarette.
Also bloß nicht unnütz Bange machen lassen.

Ps., und nur um das Bild zu runden: Die oben genannte Studie aus Japan ist in der Luft zerrissen worden. Denn nicht nur genaue Angaben über die E-Zigarette selber wurden unterlassen. Es wurden auch falsche Aussagen veröffentlicht. Denn die gefundene Menge Formaldehyd entsprach unter 5 Mikrogramm pro zehn Züge. Gemäß einer kanadischen Studie transportiert eine normale Zigarette aber über 50 Mal mehr im Qualm.
Also auch wieder viel Dry Hit um nichts.

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Joey Hoffmann

Joey Hoffmann

Begründer und inhaltlich Verantwortlicher bei vapers.guru
Vollzeit-Guru, zuvor angestellter und selbstständiger Marketingberater und Mediengestalter, Fachbereich Facebook und Wordpress. Mitglied des Deutschen Fachjournalisten-Verbandes.
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