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AugVape V200 Box und Templar RDA

Ene Dampfe für Autofreaks

AugVape gehört im Gegensatz zu beispielsweise Asmodus oder Smok zu den eher unbekannteren Marken was Vape-Hardware betrifft. Dennoch wollte ich mir die beiden benannten Produkte mal genauer anschauen. AugVape ist ein Hardwarehersteller mit Sitz in… Wer hätte es gedacht, Shenzhen. In meinen Augen muss sich AugVape keineswegs verstecken.
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Besonders für die männlichen Dampfer, bzw. für die weiblichen Dampfer mit einer gewissen Affinität zu Motoren, könnte die V200 Box von AugVape besonders interessant sein. Diese ist nämlich von einem Honda B18C Motorblock nachempfunden.

Schon auf der Verpackung sieht man dies sofort. Manche von euch wissen sicher direkt was gemeint ist. Andere, so wie ich, denken wohl jetzt eher: Hä? Oder auf Hochdeutsch: Was? Ich musste auch erstmal Google anwerfen.
Nun muss ich sagen, die Ähnlichkeit ist verblüffend. Was mir besonders gefällt, sind die kleinen aber feinen Details.

Der gefederte 510er Anschluss ist dem Muster einer Alufelge nachempfunden. Der Durchmesser dieses Anschlusses beträgt 25mm, sodass Verdampfer bis zu dieser Größe lückenlos Platz auf der 87,5 x 45 x 29,2 mm messenden Box finden.

Sportliche Bedienung

Bedient wird die V200 mit zwei Knöpfen. Einer dieser beiden Knöpfe sitzt oberhalb im OLED Display. Der andere hat die Form eines Öl-Fülldeckels und befindet sich vorne rechts oben auf der Box. Er dient unter anderem als Plus und Minus Knopf, beispielsweise zum Verstellen der Watt oder zum Wechseln des Modus.

Designvorlage: Der Honda B18C Motorblock

Das Display ist übersichtlich und aufgeräumt. Man sieht alle wichtigen Daten auf einen Blick. Widerstand, Akkustand, Volt, Watt, Zugdauer und den Modus.
Wovon es übrigens bei dieser Box von AugVape auch nur drei gibt. Also Modi. Nämlich den VW, den Bypass und einen V-Modus.

Warte mal. V-Modus? Ja, ganz recht.
Der V-Modus soll wie ein VTECH Steuerungssystem arbeiten. Das ist wieder so ein Motording von dem ich wenig Ahnung habe.
Jedenfalls soll mit dem V-Mode eine blitzschnelle und stabile Wattleistung gewährleistet sein. Schneller und besser als bei allen anderen gängigen Boxen.

Die Auswahl der Modi mag für einige etwas mager erscheinen sein. Ich denke allerdings, dass die meisten Dampfer ohnehin den Wattmodus nutzen. Daher sind diese drei meist vollkommen ausreichend.

Gutes Handling trotz Motorblock Optik

Trotz der doch außergewöhnlichen Form liegt die V200 von AugVape erstaunlich gut in der Hand. Auf Grund des robusten Äußeren könnte man meinen, die Box wäre ein richtiger Klotz. Dem ist nicht so. Selbst mit Akkus ist die Box nicht sonderlich schwer.
Das matte Finish ist das i Tüpfelchen der Box. Hier kann man zwischen rot, schwarz und weiß wählen. Besonders die schwarze V200 sieht mit den silbernen Elementen in Form des Öl-Fülldeckels, der Schrauben und den Schriftzügen „AugVape“ und „V200“ sehr edel aus.

Auf der Rückseite der Box finden wir in ein weiteres, glasähnliches Element. Es sieht aus wie ein zweites Display. Ist es aber nicht. Darauf steht ein weiterer Schriftzug. Hier finden wir unaufdringlich in einer geschwungenen Schrift: „Inspired by B18C-R“.
Als Material der Box gibt der Hersteller eine Zinklegierung an.




Der Leistungsbereich der V200 liegt bei 5 bis 200 Watt und einem möglichen Widerstand von 0,05 – 3,0 Ohm. Die Box verfügt außerdem über einen USB-Anschluss und kann somit bei Bedarf geladen oder geupdated werden.
Betrieben wird die V200 von AugVape mit zwei 18650er Zellen. Über das Akkumanagement des Chips kann ich mich bei meiner Nutzung nicht beklagen.
Der Akkudeckel wird, wie bei zig anderen Boxen, ein kleines Stück nach hinten geschoben und dann aufgeklappt. Dazu muss ich sagen, dass er schön stramm sitzt. Kein Wackeln, kein Klappern. Im Lieferumfang befinden sich wie gewohnt die Box, ein USB-Kabel und eine Anleitung.

Alles in allem ist die V200 von AugVape garantiert ein Hingucker. Besonders Motorsport-Narren werden sie lieben. Trotz der wenigen einstellbaren Modi ist die Box allemal – auch für Leute wie mich, denen einfach die Affinität zur Motorsportwelt fehlt – einen zweiten Blick wert.

Der Templar RDA 24mm

Schlicht und edel trifft als Beschreibung auf diesen RDA am meisten zu.

Augvape Templar
Das “Velocity Clamp Snap Deck” des Templar

Diesen RDA gibt es in Silber und schwarz. Vorne prangt die seitliche Siluette eines Ritterkopfes (Templer) und eines Schwertes, zusammengefügt ergibt dies ein chices Logo. Darüber befindet sich der „Templar“ Schriftzug in großen deutlichen Lettern.

Zu der nett anzuschauenden Optik kommt auch noch ein interessantes Innenleben. Der Templar RDA verfügt nämlich über ein sogenanntes Velocity Clamp Snap Deck.
Dieses ist zwecks verbesserter Leitfähigkeit 24K vergoldet. Velocity Decks sollten ja weitreichend bekannt sein in RDAs. Aber Velocity Clamp Snap Deck? Hab’ ich noch nie gehört. Umso mehr ein Grund für mich, mir diesen Dripper mal genauer anzuschauen.

Bestückt werden kann der RDA sowohl Single- als auch Dualcoil. Mit einer einzigen Schraube oberhalb wird der gesamte obere Teil des Decks gelockert und kann somit angehoben werden. Wie ich finde eine richtige Innovation.
Mich nerven Decks bei denen 317 Miniaturschrauben gelöst werden müssen um zwei Coils zu verbauen. Das hat AugVape hier mit der einen etwas größeren Titanschraube optimal gelöst.

Viel Platz in der Wanne

Der Templar RDA verfügt über eine ordentliche 4mm tiefe Liquidwanne und kann somit genügend Liquid und Watte aufnehmen. Die seitliche AirFlow lässt sich stufenlos durch das drehen der TopCap einstellen. Der Isolatior besteht aus Zirkoniumoxid.
Zirkoniumoxid ist nicht nur extrem hitzebeständig, sondern gleichfalls auch sehr korrosionsbeständig. Der Rest des nicht vergoldeten Teils des RDA besteht aus eloxiertem Aluminium.

Befüllen lässt sich der Dripper, wie man‘s eben kennt, über das mitgelieferte Delrin oder Ultem DripTip. Das Abziehen der Cap ist zum Befüllen natürlich auch möglich.
Die DripTips dürften in meinen Augen einen Ticken länger sein. Beim Ziehen ist es öfter vorgenommen, dass meine Lippen das Metall berührt haben. Was ziemlich heiß werden kann, wenn man nicht aufpasst.
Da der RDA allerdings über einen 510er Adapter für DripTips verfügt, sollte das Wechseln des Mundstücks allerdings das kleinste Problem sein.

Sogar an Squonker wurde gedacht

An die Squonker unter uns wurde natürlich auch gedacht. Neben Ersatzdichtungen wird nämlich eine Bodomfeeder Schraube mitgeliefert, sodass sich der Templar RDA nicht nur auf alle gängigen Boxen mit einem 510er Anschluss aufschrauben lässt, sondern auch zum squonken geeignet ist.
Da ich keine derartige Box besitze, konnte ich das allerdings nicht testen.

Sehr interessant finde ich auch noch die mitgelieferte „frosted MiddleCap“. Dabei handelt es sich um einen zusätzlichen Aufsatz aus oben bereits genanntem Zirkoniumoxid. Dieser wird statt der Aluminium Cap auf das Deck gesetzt.
Die nicht verstellbare AirFlow befindet sich seitlich und steigt leicht nach oben an, sodass eine Belüftung diagonal von zwei Seiten erfolgt.

Geschmacklich macht der RDA auch ordentlich was her und muss sich nicht vor anderen verstecken. Wie gewohnt haut auch dieser Tröpfler dicke Wolken raus. Leider wird hier kein Werkzeug mitgeliefert. Dieses sollte jedoch bei fast jedem Dampfer bereits vorhanden sein.

Mit dem Templar RDA haut AugVape einen schönen und innovativen Dripper auf den Markt.

Das für mich neuartige Clamp Snap Deck lässt mich mit Neugierde in die Zukunft blicken. Ich bin gespannt, was die Hardwarehersteller sich zukünftig Neues einfallen lassen. Besonders dank dieses Decks, könnte der Templar RDA auch für Anfänger gut geeignet sein.

AugVape V200 Box + Templar RDA

AugVape V200 Box + Templar RDA
9.8

Optik Box

10.0 /10

Geschmack RDA

10.0 /10

Leistungsbereich

10.0 /10

Bedienbarkeit

9.0 /10

Pros

  • Box ist ein Hingucker
  • RDA geeignet zum Squonken
  • Zweite MiddleCap im Lieferumfang

Cons

  • Wenige Modi
  • Kein Werkzeug im Lieferumfang
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Caroline Oswald

Caroline Oswald

Freie Redakteurin bei vapers.guru
Steuerfachangestellte und Hobby-Vaper aus Hessen. Seit 2015 Dampferin aus Leidenschaft und gänzlich weg von den Glimmstängeln. Immer auf der Suche nach dem besten Setup.
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