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ProColor 225W von Smok

Besserer Nachfolger des Smok Alien!?

Die Smok Alien Box sollte fast allen Dampfern mindestens mal ein Begriff sein. Bei nicht wenigen sicher auch mit einem fahlen Beigeschmack. Auch für mich war es eine der ersten Boxen mit zwei Akkus. Deshalb habe ich mir eines der Nachfolgemodelle für Euch angeschaut.
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Der Alien ist, was die Form und den großen Feuertaster betrifft, eine meiner liebsten Boxen gewesen. Leider hielt das Vergnügen nur kurz.

Nach wenigen Tagen ging das Teil einfach nicht mehr an. Gut kann passieren, also neue Box her. So mein Gedanke.
Auch hier: Kurzes Vergnügen, abblätternder Lack und nach wenigen Wochen hinüber. Seit dem kam mir kein Smok Akkuträger mehr ins Haus. Bis zum Smok ProColor.

Zunächst habe ich dem Akkuträger auf Grund oben genannter Probleme keine weitere Beachtung geschenkt. Bis ich gesehen habe, dass er sowohl was die Größe, als auch was die von mir so gemochte große Feuertaste angeht, dem Alien sehr ähnlich ist.

Typisches Smok Design

Der Smok ProColor erinnert auf den ersten Blick irgendwie an einen Superhelden, insbesondere die rote Box lässt mich seltsamerweise immer wieder an den Anzug von Iron Man denken.
Leichte Einkerbungen an den Seiten verstärken dieses Empfinden noch. Aber nicht nur das. Diese Kerben geben auch besseren „Grip“ bei der ansonsten sehr glatten Box.

Das Display ist eingefasst in ein „Shield“ aus LED welche in allen möglichen Farben leuchten können. Auch die weiteren beiden Tasten, also Plus und Minus, sind in dieses Schild eingefasst.
Unter dem Schild findet man den Mikro-USB Anschluss zum updaten und laden der Akkus. Hinten befindet sich ebenfalls ein solches Shield, allerdings in Carbon-Optik. Das macht das Ganze etwas stimmiger.

Raushauen kann das Teil bis zu 225 Watt, was in meinen Augen allerdings absolut übertrieben ist.
Dampft überhaupt jemand in solchen Sphären? Nun ja, ich dampfe in der Regel mit solchen Boxen zwischen 50 und maximal 70 Watt. Kommt hier ganz auf den gewählten Verdampfer an.
Wie gewohnt hat die Box einen 510er Anschluss auf dem alle gängigen Verdampfer mit 0,1-3 Ohm Widerstand Platz finden.

Viel Bling Bling

ProColor Smok
In achtzehn Farben erhältlich

Zum Display kann ich nur sagen WOW. Im Gegensatz zum ollen Alien Display ist dieses OLED Display gestochen scharf und wesentlich übersichtlicher. Als Schriftfarbe im Display kann man zwischen blau, lila, gelb, rot, weiß und grün wählen.
Die LED um das Display herum kann man sowohl was die Farbe, als auch was den Farbwechsel angeht, nach Belieben ändern. Schnick Schnack und Spielerei in meinen Augen. Bei diesen LED stehen dem User mehr Farben zur Verfügung als bei der Schrift des Displays. Man kann zwischen den Nachfolgenden wählen: rot, hellrot, orange, gelb, grün, hellblau, lila, weiß und zwei verschiedene dunklere Blautöne.
Ich habe die Farbwechsel und Farbverläufe am Anfang genau EINMAL alle durchgetestet. Um mich dann für ein Aufleuchten während des An- und Ausschaltens zu entscheiden.

Abgesehen davon kann man die Shield LED auch beispielsweise nur während des Zugs, „allways on“ (Heidewitzka!) oder auch einfach nur für bis zu 240 Sekunden nachleuchten lassen. Nicht zu vergessen ganz klassisch: einfach aus.

ProColor sind auch die Farben in denen der Akku verfügbar ist. Diesen gibt es nämlich laut Webseite von Smok mittlerweile in sage und schreibe 18, in Worten: ACHTZEHN Farben. Diese werde ich hier allerdings nicht einzeln aufzählen. Mit dabei sind klassische Farben, Boxen mit Farbverlauf und verschiedene Camouflage-Ausführungen.

Menüführung Mist

Nicht wirklich nachgebessert hat Smok allerdings bei der Bedienung des Akkuträgers. Vielleicht bin ich auch einfach verwöhnt von meinen „allday“ Geräten.
Schon beim Alien konnte man das Gerät nicht alleine über die Feuertaste abschalten. Das ist auch beim ProColor der Fall. Man muss dies über den letzten Menüpunkt ansteuern. Ich selbst finde das, vor allem unterwegs, nicht sehr praktikabel gelöst.




Wer unbedingt eine kompakte Box von Smok sucht und mit dem Gedanken spielt, sich den Alien zu holen, sollte meines Erachtens besser zum ProColor greifen. Viele Anfänger langen als erste Box mit zwei Akkus zum Alien, weil man einfach ein kompaktes Gerät mit viel Power für wenig Geld bekommt. Ähnlich ist es beim ProColor, bloß dass hier einiges nachgebessert wurde.

Mein Fazit

Häufig im Kit mit dem TFV8 Big Baby Tank im Angebot

Anfangs war ich, nachdem die erste Skepsis verflogen war, begeistert von dem Akkuträger.

Meine Begeisterung schlug aber dann schnell in Ernüchterung um. Leider hat man auch beim ProColor schon nach wenigen Wochen einige Stellen an denen der Lack abplatzt. Und ich werfe meine Akkuträger nicht einfach lose in Taschen oder Ähnliches.

Die Menüführung ist in meinen Augen schlichtweg schlecht, besonders für Anfänger. Wer hat schon Lust sich direkt am Anfang durch wirre Menüführungen zu kämpfen? Ich bin da selbst eher pragmatisch. Einschalten, dampfen, ausschalten und das möglichst ohne sich durch das Menü zu prügeln.

Da ich gerne mal vergessen habe eine „gelockte“ Box auszuschalten und diese dann stundenlang so herumstand, bin ich kein Freund dieser Funktion. Daher schalte ich meine Box, wenn sie beispielsweise unterwegs gerade nicht in Gebrauch ist, immer aus. Beim ProColor geschieht dies eben jedes Mal im Menü.

Nun zum Lack. Sicher erinnert ihr euch auch noch an Bilder von Alien Boxen, die plötzlich mehr silber als schwarz oder gar bunt waren. Ich vermute, dass auch der ProColor nach einigen Monaten so aussehen könnte. Ich denke hier besteht auf alle Fälle noch Nachholbedarf was Verarbeitung und Menü betrifft.

Ansonsten ist der ProColor ein solides Gerät mit viel Watt für wenig Geld. Legt man aber weder auf die Optik mit dem „Bling Bling“ und die 225 Watt weniger wert, sollte man sich insbesondere auch als Anfänger zunächst andere Geräte anschauen und bestenfalls  durchtesten.

Ich werde die Box sicher auch weiterhin gelegentlich Zuhause in Gebrauch haben und bin gespannt wie lange sich die Farbe noch hält.


Review Smok Alien: https://www.vapers.guru/2017/03/06/smok-alien-mod/

ProColor von Smok

ProColor von Smok
6.5

Optik

8.0 /10

Verarbeitung

6.0 /10

Menüführung

2.0 /10

Leistungsbereich

10.0 /10

Pros

  • Bis zu 225W gemäß Hersteller
  • Viele viele bunte Smarties
  • Viel Watt für wenig Geld

Cons

  • Schlechte Menüführung
  • Ausschalten nur über das Menü
  • Lack blättert ab
  • Bling bling
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Caroline Oswald

Caroline Oswald

Freie Redakteurin bei vapers.guru
Steuerfachangestellte und Hobby-Vaper aus Hessen. Seit 2015 Dampferin aus Leidenschaft und gänzlich weg von den Glimmstängeln. Immer auf der Suche nach dem besten Setup.
Caroline Oswald

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