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Die Zentrale – Das DKFZ oder Wahnsinn mit Methode

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Kommen wir einmal zum DKFZ. Dem Deutschen Krebsforschungszentrum. Oder wie Dampfer es auch nennen: Der siebte Bannkreis der Hölle. Enemy No.1. Die Nemesis.

Ok, das ist vielleicht etwas übertrieben. Aber das DKFZ ist tatsächlich in der öffentlichen Diskussion der Hauptgegner des Dampfens. Und es ist ein Paradebeispiel dafür, dass Akademiker sich völlig realitätsfern verrennen können.
Oder wie Mutter immer gesagt hat: „Gut gemeint“ ist die bucklige, promiskuitive kleine Schwester von „scheiße“.

Eigentlich ist das DKFZ eine super Einrichtung.
Das Deutsche Krebsforschungszentrum wurde 1964 als Stiftung des öffentlichen Rechts in Heidelberg gegründet. Deshalb ist es auch etwas absurd dem DKFZ als Ganzes Korruption zu unterstellen. Denn 90% der Gelder kommen vom Bund, und die restlichen 10% vom Land Baden-Württemberg.
Hier arbeiten etwa 3000 Menschen daran Krebs zu erforschen. Dazu gehören u.a. die Früherkennung, die Therapie, aber auch solche Sachen wie Ansprechpartner für Patienten, Angehörige oder Ärzte zu sein. Das DKFZ ist daher auch akademisch gut vernetzt.

Das DKFZ unterhält eine Abteilung, die “Stabsstelle Krebsprävention im Deutschen Krebsforschungszentrum und des WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle”. Langer Name für etwas sehr einfaches. Diese Stelle beschäftigt sich vor allem mit der Krebsvorsorge, ist aber gleichzeitig das „Kollaborationszentrum“ der WHO. Also eine Nähe zur WHO und deren Ziele steht bereits im Namen drin. Wer nun die Lohnschecks unterschreibt ist daher doch eher zweitrangig.

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Fr. Dr. Pötschke-Langer (Symbolbild. Bevor wir verklagt werden.)

Wie die WHO auch hat diese Stelle nun politisch und strategisch beschlossen gegen das Dampfen zu sein. Und Leiterin dieser Stelle ist die Fr. Dr. Pötschke-Langer.
Diese gute Frau (und die Stabsstelle) ist in Verbindung zu bringen mit geschätzten 90% aller Publikationen gegen das Dampfen, die derzeit in den Medien auftauchen.
Das könnte uns Dampfern noch egal sein. Doch Frau Pötschke-Langer ist mit dem DKFZ auf der Visitenkarte natürlich nicht nur für die Medien eine gefundene Ansprechpartnerin, sondern auch eine Beraterin für Politiker.

Um das noch einmal deutlich zu machen muss es hier noch einmal betont sein:
Dampfen hat nichts mit Tabak zu tun. Trotzdem hat das „Kollaborationszentrum für Tabakkontrolle“ sich den Kampf gegen das Dampfen auf die Fahnen geschrieben.
Es gibt keinen Nachweis dass Dampfen Krebs verursachen kann. Trotzdem hat die „Stabsstelle Krebsprävention“ sich den Kampf gegen das Dampfen auf die Fahnen geschrieben.
Die Abteilungsleiterin Fr. Dr. Pötschke-Langer hat seit mindestens 20 Jahren weder etwas erforscht noch etwas entsprechendes veröffentlicht. Trotzdem wird sie als Beraterin von Politikern angefordert und in den Medien gerne als „Krebsforscherin“ betitelt.
Da stimmt ja so einiges nicht. Aber eine schicke Visitenkarte macht halt etwas her. Vor allem mit einem akademischen Titel drauf.

In ihrer Argumentation ist diese Abteilung auch erschreckend vorhersehbar.
Es sieht aus wie Rauchen, es ist wie Rauchen, es enthält Nikotin, also muss es Rauchen sein. Die Flexibilität hier mal umzudenken ist dabei irgendwo untergegangen.
Also wird gegen Nikotin argumentiert, bis auf höchstem akademischem Niveau nachgewiesen wird, dass Nikotin gar nicht so gefährlich ist. Also wird in der Argumentation umgeschwenkt.
Als nächstes sind es die Inhaltsstoffe der Liquids, dann sind es die Aromen, dann ist es nicht Kindersicher, dann ist es der Verbraucherschutz.
Es ist so vorhersehbar, es wird schon langweilig.

Dabei wird auch mit Mitteln operiert, die doch mindestens fragwürdig erscheinen.
Eine solche Posse, die dummerweise auch noch öffentlich wurde, spielte sich vor nicht allzu langer Zeit in einem Streit mit dem Toxikologen Prof. Dr. Bernd Mayer von der Universität Graz ab.
Das DKFZ veröffentlichte eine Einschätzung zu E-Zigaretten. Daraufhin schrieb Bernd Mayer einen offenen Brief, in dem er kritisierte dass dort klare Falschaussagen getätigt worden seien. Und in einer typisch österreichischen, koddrigen Art warf er dem DKFZ entweder Unwissen oder wissenschaftliches Fehlverhalten vor.
Der Briefwechsel dauerte dann noch etwas an. Gekrönt wurde es dann durch eine ebenfalls veröffentlichte Mail des DKFZ an die Universität Graz, sie solle Prof. Mayer doch mal in die Schranken weisen. Was die Uni freundlich ablehnte. Früher nannte man sowas Petzen. Und wer petzt ist voll doof. (Der Vorgang ist hier nachzulesen.)
Die Ursprünglichen Vorwürfe konnte das DKFZ dabei nicht entkräften.

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DKFZ-Logik: Klaviere “könnten” tödlich sein.

Es fällt immer schwer jemandem gemäß wissenschaftlichen Maßstäben der Lüge zu bezichtigen. Dem DKFZ und der sehr wahrscheinlichen Verursacherin, der genannten Stabsstelle, muss man zumindest unterstellen die Unwahrheit gesagt zu haben und zu wiederholen. Und der Eindruck liegt doch sehr nahe, dass das nicht unwissend passiert.
Allerdings wird hier auch sehr gerne mit dem Konjunktiv gearbeitet. Dampfen „könnte“ schädlich sein. Es „könnte“ irgendwas in der Lunge verursachen. Liquids „könnten“ giftig sein.
Die Stabsstelle „könnte“ aber auch einfach aus politischen, ideologischen und selektiven Gründen wissenschaftliche Maßstäbe vergessen haben.

Ein vernünftiger Mensch -auch ein Akademiker- würde einige wenige Fakten sehen. Beispielsweise dass Zigaretten Schadstoffe verglimmen und man Partikel inhaliert, beim Dampfen aber weder solche Schadstoffe enthalten sind oder entstehen können weil E-Zigaretten nur bei geringeren Temperaturen verdampfen. Dann würde er in die Hände klatschen, und sagen: „Besser als Rauchen. Super. Muss man weiter erzählen.“
Das DKFZ, vertreten durch die Stabsstelle, hat diesen Weg der Logik und Rationalität lange verlassen. Hier geht es nicht mehr darum ein kleineres Übel zu akzeptieren. (Wobei es ja nicht einmal einen haltbaren Nachweis gibt dass es überhaupt ein Übel ist.) Sondern es geht darum einen Informationskrieg zu führen um die eigene, vorgefasste Meinung durchzusetzen. Und dafür sogar wissenschaftliche Regeln zu überschreiten.

Wenn Ihr Fr. Dr. Pötschke-Langer einmal persönlich kennenlernen wollen, hier ein kleiner Tipp:
Stellt einfach irgendwo eine Kamera auf, nehmt ein Mikrophon, sprecht „Was sagen Sie zu E-Zigaretten?“ hinein und haltet es vom Körper weg.
Die Chance ist sehr groß dass plötzlich von irgendwo Martina Pötschke-Langer auftaucht und etwas hinein spricht.

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Die Politik – Eine Übersicht
Die TPD2 – Die Apokalypse ist nah!
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Die Medien – Pickelige Sozialpädagogik Studenten
Die Verschwörung – New World Order oder was?
Die Studie – Eine Revolution?
Der Denkfehler – Sprechen wir über Frösche